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Der Tempel von Luxor liegt direkt an der Uferstraße (Corniche) von Luxor. Der ursprünglich nur 195 m lange Tempel wurde erbaut von Amenophis III., später kamen „Anbauten“ von Ramses II. hinzu. Der Tempel war der „Triade von Theben“ geweiht, zu der die Götter Amun, Chons und Mut gehören. Später nutzten Christen und Muslime Teile des Gebetshauses.

Eine Allee aus Sphingen führt zum Eingang des Tempels; früher war die Allee wesentlich länger und verband den Tempel von Luxor mit dem 3 km entfernten Tempel von Karnak.

Direkt links am Eingang liegt die Moschee des Abul Haggag. Deutlich ist noch das Tor zu sehen, durch welches die Gläubigen früher die Moschee betraten, ehe der darunter liegende Tempel ausgegraben wurde. Anhand dieser Tür bekommt man eine gute Vorstellung davon, wie tief die Tempelanlagen damals im Sand versteckt lagen.

An der Außenfront des Eingangspylons sind Reliefs zu sehen, die den Kampf Ramses’ II. gegen die Hethiter und die Erstürmung der Festung Kadesch zeigen. Von den einst sechs sitzenden Kolossalstatuen Ramses’ II. sind zwei erhalten, die den Eingang bewachen. Auf den Reliefs im Säulenhof zieht sich eine Prozession entlang. Ein seltener Fall: im darauf folgenden Säulengang gibt es Reliefs, die auf Tut-ench-Amun zurückgehen.

Von den ursprünglich zwei Obelisken steht nur noch einer im Tempel selbst. Der andere ist auf der Place de la Concorde in Paris zu sehen und war ein Geschenk Mohammed Alis (1805 bis 1849, Pascha und türkischer Statthalter in Ägypten) an Frankreich.

Luxor-Museum 

Ägyptens zweitschönstes, 1976 eröffnete Museum mit seinen großzügig aufgestellten Exponaten ist wesentlich angenehmer zu durchlaufen als das vollgestopfte Museum in Kairo. Verteilt auf Erd- und Obergeschoss, werden hier Stücke hauptsächlich aus dem Neuen Reich und vor allem der 18. Dynastie gezeigt. Zu den rund 400 Exponaten zählen Grabbeigaben Tut-ench-Amuns, eine 1967 entdeckte Alabastergruppe des Gottes Sobek und Amenophis III. sowie Statuen aus dem Luxor-Tempel. Fast alle Stücke stammen aus der näheren Umgebung.

Tipp: es gibt auch ein Mumien-Museum, in dem neben einer menschlichen Mumie verschiedene mumifizierte Tiere ausgestellt sind, die von den alten Ägyptern als Götter verehrt wurden. Sehenswert!


 
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