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Memnonskolosse 

Die beiden 18 m hohen (allein die Füße sind 3 m groß!) und jeweils 800 t schweren Sitzfiguren hielten früher am Eingang zum (nicht erhaltenen) Totentempel von Amenophis III. Wache. U.a. finden sich eingeritzte Hieroglyphen aus der griechisch-römischen Zeit. In der Antike gaben die Kolosse merkwürdige Klagelaute von sich: nach einem Erdbeben 27 n. Chr. entstanden Bruchspalten, die unter der Einwirkung von Hitze und Feuchtigkeit anfingen zu „singen“, was allerdings in römischer Zeit restauriert wurde.
Vorsicht: bei heißen Temperaturen verbrennt man sich auf dem Platz um die Kolosse trotz Schuhwerks die Füße!

Tempel der Hatschepsut

Auf dem Weg zum Tempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari fällt einem zunächst die 300 Meter hohe, braunrote Felswand ins Auge, hinter der das Tal der Könige liegt. Erst beim Näherkommen sieht man die eigentliche Tempelanlage, die erst nach einem kleinen Fußmarsch zu erreichen ist, da Busse und Autos auf dem weiter unten gelegenen Parkplatz halten müssen.

Im Grabtempel der Pharaonin gibt es viele kleine Details zu entdecken, vor allem in der berühmten Punthalle. Auf der mittleren Terrasse des dreistöckigen Tempels berichten Wandmalereien von der Expedition der Herrscherin nach dem sagenhaften Goldland Punt (Somalia). Man konnte relativ genau das Reiseziel bestimmen, da die Wandmalereien sehr naturgetreu sind, z.B. die von Fischen. Aber auch Pantherfelle, Elfenbein und Ebenholz, Straußenfedern und natürlich Gold sind dort abgebildet.

Hatschepsut wurde übrigens Pharaonin, weil ihr Mann Thutmosis II. früh verstarb und dessen einziger Sohn Thutmosis III. (Sohn einer Nebenfrau) noch zu jung zum Regieren war. Also übernahm sie in der 18. Dynastie selbst den Thron und regierte 22 Jahre lang – sehr zum Unwillen des heranwachsenden Königs. Wahrscheinlich fiel die Herrscherin denn auch einem Mordattentat zum Opfer; möglicherweise von Thutmosis III., ihrem Stiefsohn und Neffen. Jedenfalls ließ er als erstes nach ihrem Tod aus Tempeln und Denkmälern Hatschepsuts Namen löschen und durch seinen eigenen ersetzen.

Ramesseum

Dieser Totentempel wurde von Ramses II. errichtet und Amun geweiht. Die Reliefs erinnern an die Kriege des Pharaos, u.a. gegen die Hethiter. Ramses II. unterwarf Nubier, Libyer und besagte Hethiter und durchquerte während seiner 67 Jahre dauernden Regentschaft auf diesen Kriegszügen mehrmals das Land. Dabei hinterließ er überall Tempel, Monumente und Denkmäler, wie auch das Ramesseum. Am interessantesten ist die umgestürzte, riesige Kolossalfigur Ramses II. Der Tempel ist heute leider schon stark verfallen.

Medinet Habu 

Das Ramesseum seines Vorgängers diente als Vorbild für den Totentempel Ramses III., der noch weiter südlich liegt. Der Eingang erinnert an eine Festung: das Syrische Tor ist einmalig in Ägypten. Die Gemächer im Toraufbau dienten al s Harem, sind aber leider nicht zugänglich. Im Tempel selbst: Pylone, Höfe, Säulensaal, Opferraum und Allerheiligstes. Zu dem riesigen Gelände, direkt links am Eingang, liegt eine Miniausgabe des königlichen Palastes. Auch hier zeigen Reliefs den gegen seine Feinde siegreichen Herrscher.

Tal der Königinnen

In den bisher über 70 gefundenen Gräbern wurden Königinnen und jung verstorbene Prinzen bestattet. Die Gräber sind ähnlich angelegt wie die Pharaonengräber im Tal der Könige, nur kleiner. Am schönsten ist das Grab der Nefertari, Frau von Ramses II. Es ist seit 1995 wieder geöffnet. Angeblich sollen nur 100 bis 150 Besucher pro Tag das Grab besuchen dürfen (Eintritt 100 LE; Stand: 2000), in Zehnergruppen und auch nur für zehn Minuten, da das über und über mit Wandgemälden und einem wunderschönen Sternenhimmel ausgestattete Grab sehr empfindlich ist. Bei unserem Besuch war das Tal der Königinnen sogar zum größten Teil wegen Renovierungsarbeiten geschlossen – vor einem geplanten Besuch also nachfragen!

Gräber der Noblen

Weitere sehenswerte Grabanlagen und Wandgemälde findet man in der Totenstadt Scheich Abd el-Kurna. Dort gibt es über 500 Gräber von Beamten, Priestern und Adeligen (11. bis 26. Dynastie). Hier sind vor allem Szenen aus dem alltäglichen Leben zu sehen. Zu den schönsten Gräbern gehören das Grab des Nacht, das Grab des Sennefer, das Grab des Menena und das Grab des Ramose.

Übrigens: in den Siedlungen entlang der Hauptstraße werden schöne Gefäße aus Alabaster hergestellt, die hier wesentlich billiger als in den Basaren von Kairo oder Luxor sind. Sehenswert sind auch die Häuser selbst: viele Bewohner haben ihre Häuser mit Szenen aus Mekka oder der Reise dorthin bemalt, was ein fröhliches und buntes Bild ergibt.

Gräber der Arbeiter

Die Handwerker vom Tal der Könige legten in Deir al Medina auch für sich selbst beeindruckende Gräber an. Sehenswert sind auch hier wie bei den Privatgräbern der Noblen die Alltagsszenen.

Tal der Könige und Tempelanlagen

Zu Theben-West gehören außerdem das Tal der Könige, der Tempel von Karnak sowie der Tempel von Luxor (mehr dazu siehe dort).

 

 
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