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Sicherlich kann man in Ägypten auch auf eigene Faust was unternehmen; da dies unser erster Besuch war, haben wir uns jedoch für organisierte Ausflüge entschieden. Als wir dann Gelegenheit hatten, die einheimischen Autofahrer genauer zu beobachten, waren wir auch ganz froh, uns keinen Mietwagen genommen zu haben. Grundsätzlich wird bei allem und jedem gehupt und gefahren wie die Henker; viele Autos haben nachts auch kein Licht an, sondern – hupen halt... Es ist ja ganz lustig zu beobachten, wie so ein älterer Transporter mit voller Fahrt über eine Bodenwelle fliegt und der Fahrer anschließend unter viel Gefluche die Einzelteile seines Auspuffs von der Straße kratzt, aber so was auch noch nachts... und ohne Licht...

Jeepsafari

So eine Jeepsafari macht wirklich Spaß! Man wird zu sechst oder zu acht in kleine Jeeps gestopft, und los geht’s in die Wüste. Dem Fahrer macht es sichtlich Laune, über die oft mehrere Meter hohen Dünen zu jagen, und die Insassen juchzen vor Vergnügen um die Wette (Achtung: nichts für Leute mit schwachem Magen. Und: unbedingt unempfindliche Kleidung tragen!). Mitten in der Wüste wird gestoppt, und man hat sogar Gelegenheit, eine leibhaftige Fata Morgana zu sehen.

Wir sind etwa 40, 50 km in die Wüste zum Bir Umm Dalfa gefahren (Bir = Brunnen), in ein Dorf der dort lebenden Nomaden. Übrigens ein sehr freundliches Völkchen; auch, wenn man keine der von den Frauen selbst gefertigten Perlenketten kauft. Man kann einen kurzen Kamelritt wagen; wer dazu keine Lust hat, guckt sich halt in Ruhe die Hütten an oder schaut beim Fladenbrot-Backen zu. Einen Begrüßungstee gibt es natürlich auch, was auf einen alten Brauch zurück geht: hat man im Zelt erst mal einen Tee getrunken, gilt man als willkommener Gast; früher sogar als Mitglied des Stammes, das, wenn nötig, mit dem eigenen Leben verteidigt wurde. Übrigens: man kann auch zum (ausgetrockneten) alten Brunnen laufen, aber das ist eine ziemliche Quälerei durch Felsen und Steinblöcke...

Abends wird für alle gegrillt, aber es wirkt trotz allem nicht sehr „massentouristisch“. Im Gegenteil: man bekommt einen guten Einblick in das Leben von ägyptischen Nomaden. Unser Führer hat uns außerdem viel zur moslemischen Religion erklärt und uns sogar beim Beten in der „Hütten-Moschee“ zugucken lassen.

Das absolute Highlight erwartet einen jedoch abends auf dem Rückweg: ein traumhafter Sternenhimmel, fernab jeglicher Stadt und somit jeglichen künstlichen Lichts. Wunderbar samtig wölbt sich der Himmel über einem, und sogar die Milchstraße ist zu sehen! Dafür wird extra noch einmal ein Stopp in der Wüste gemacht, und deshalb sollte man diese Fahrt auch unbedingt erst am Nachmittag starten!



Freizeitpark Alf layla wa layla

Orientalisches „Disneyland“ mitten in der Wüste am Südende von Hurghâda. Mit Souvenirshops, Kaffeehäusern, Restaurants und einem (zugegebenermaßen wirklich schönen) Hotel. Abends gibt’s eine Show mit arabischen Pferden, Schlangenbeschwörern und vielen Folklore-Tänzen. Für Familien mit Kindern ganz nett, aber mehr auch nicht – schon gar nicht bei Sandsturm, der uns bei unserem Besuch voll erwischte!



Glasboden-/Bullaugenboot

Als wir am Hafen ankamen, waren wir die einzigen, die mitfahren wollten; etwas später trudelte noch eine kleine Chinesin ein. Wir stellten uns daher auf eine Absage der Fahrt ein, aber unverdrossen warf der Kapitän die Maschine an und juckelte mit uns dreien los – und das, obwohl sein Boot bestimmt 20, 30 Leutchen fasst!
Glasboden- bzw. Bullaugenboot-Fahren ist lustig und nicht besonders teuer. Man kann sich in Ruhe durch Bullaugen die Unterwasserwelt vor Hurghâda anschauen, und schließlich springt der Käpt’n sogar ins Wasser und füttert direkt vor den Bullaugen Fische.



 
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