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Islam 

Laut offizieller Zahlen sind in Ägypten über 90 Prozent der Bevölkerung Muslime, unter zehn Prozent christliche Kopten.

Der Islam will Folgendes vermitteln: Gott ist der eine Gott; Er ist unteilbar und hat niemand neben sich. Der Islam lehrt die Einheit der gesamten Menschheit: Unterscheidungen nach Rassen, Hautfarben, Sprachen etc. können demnach niemals den Grund für Überlegenheitsansprüche einer Gruppe gegenüber einer anderen bilden. Der Islam misst der Familie innerhalb seines Sozialsystems die weitaus größte Bedeutung bei: im Verhältnis zwischen Mann und Frau ist die Ehe die einzige legale Form des Zusammenlebens. 

 - Mehr zum Islam gibt es hier.


Fundamentalisten

Auch in Ägypten gibt es fundamentalistische Islamisten, und in gewissen Gegenden ist es nach wie vor nicht ratsam, als Westeuropäer auf eigene Faust unterwegs zu sein. Dazu zählt u.a. eine Fahrt durch die Arabische Wüste Richtung Qena/Luxor. Vorher sammeln sich die Reisebusse zu einem Konvoi mit über 50 Fahrzeugen. Bewacht werden die zahlreichen Busse vom ägyptischen Militär: vorne Jeeps bzw. Kombis mit mehreren schwer bewaffneten Soldaten, das Gleiche mehrmals zwischen den Bussen und natürlich auch am Ende des Konvois. So tüchtig die Soldaten auch aussehen: auf der eigentlichen Fahrt durch die Wüste hatten wir den Eindruck, dass es trotz des Militärs absolut kein Problem wäre, hinter einem Stein zu hocken und mal eben mit einem Maschinengewehr einen Bus zu zersieben – wer dies partout will, findet dazu sicher eine Möglichkeit.

Anschläge

Wir hatten nie den Eindruck, mal in Gefahr zu sein – ganz im Gegenteil. Die Menschen (egal, ob Kellner, Busfahrer, Touri-Führer, Ladenbesitzer im Basar oder Einheimischer) sind sehr freundlich und sehr nett, wir hatten oft Gelegenheit zu entsprechenden Gesprächen. Und stets haben uns alle versichert, nichts mit den Fundamentalisten „am Hut“ zu haben. Spektakuläre Einzelaktionen wie Sadats Ermordung oder auch die Anschläge am Hatschepsut-Tempel sind Ausnahmen, die auch die Mehrheit der Ägypter verurteilt. Dies liegt vor allem natürlich daran, dass nahezu das gesamte Land extrem abhängig ist vom Tourismus und es sich nicht leisten kann, auf Gäste zu verzichten, die aus Angst vor Anschlägen das Land lieber meiden.

Aber auch religiös sind die meisten Ägypter eher gemäßigt: selbst das obligatorische, mehrmals täglich durchgeführte Beten wird nicht immer ganz strikt eingehalten und kann schon mal verschoben werden, versicherte uns ein Ägypter in Luxor augenzwinkernd.

Sicherlich hat sich nach dem 11. September vieles in der islamischen Welt verändert; auch in Ägypten, aber man sollte jetzt nicht glauben, an jeder Ecke lauere ein potentieller Attentäter.


Sicherheitshinweise

Wer vor einem geplanten Urlaub Näheres wissen will, informiert sich am besten beim Auswärtigen Amt: unter der Rubrik „Reiseinformationen“ werden regelmäßig Reisehinweise und –warnungen gegeben, u.a. auch für Ägypten.  Auch nach dem Irak-Krieg und den jüngsten Anschlägen vom
7. Oktober gegen Hotels und Touristenziele auf der Sinai-Halbinsel sieht das Auswärtige Amt keinen Anlass, von Reisen nach Ägypten abzuraten. Reisenden wird allerdings empfohlen, sich von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fern zu halten. Mehr dazu unter "Sicherheitshinweise" und, wie gesagt, aktuell auf den Seiten des Auswärtigen Amtes!


 
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