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Vorzeit (- ca.3050 v. Chr.): Der Homo erectus lebt als nomadischer Jäger und Sammler in Ägypten; erste Siedlungen am Nil. Wo heute die Arabische Wüste ist, lebten bis zu einer extremen Klimaveränderung sogar Affen, Giraffen und Löwen.

Frühzeit (3000 - 2635 v. Chr.): 1. und 2. Dynastie. König Menes bei Abydos vereinigt Ober- und Unterägypten. Memphis wird Reichshauptstadt. Die Hierogyphenschrift entsteht. Beginn der Hochkultur.

Altes Reich (2635 - 2135 v. Chr.): 3. bis 8. Dynastie. König Djosers Baumeister Imhotep baut die Stufenpyramide in Sakkâra. Großpyramiden (Giza) setzen der Macht der Pharaonen der 4. Dynastie Denkmäler (Snofru, Cheops, Chefren, Mykerinos).

1. Zwischenzeit (2135 - 2040 v. Chr.): 9. bis frühe 11. Dynastie. Durch das Machtstreben kleinerer Provinzfürsten soziale Unruhen, Bürgerkriege.

Mittleres Reich ( 2040 - 1715 v. Chr.): Späte 11. bis frühe 13. Dynastie. Neue Blütezeit durch Mentuhotep II., der für Frieden im Reich sorgt. Theben wird politisch-kulturelles Zentrum, Amun Reichsgott. Entmachtung der Provinzfürsten, Eroberung des Goldlandes Nubien.

2. Zwischenzeit (1715 - 1551 v. Chr.): Späte 13. bis 17. Dynastie.Die vorderasiatischen Hyksos erobern Ägypten. Neue Kriegstechniken (Pferd und Kampfwagen) werden eingeführt.Erste chirurgische Eingriffe.

Neues Reich (1551 - 1080 v. Chr.): 18. bis 20. Dynastie. Mit der Vertreibung der Hyksos beginnt Ägyptens Glanzzeit unter berühmten Pharaonen wie Amenophis I. - III., Thutmosis I. - IV., Königin Hatschepsut, Echnaton, Ramses I. - IX., Tut-ench-Amun. Dank innerpolitischen Friedens blüht das Reich; Macht und Reichtum erlangen unter Amenophis III. einen Höhepunkt. Echnaton verlegt den Hauptsitz nach Amârna und ersetzt Rechsgott Amun durch den Sonnengott Aton. Nach ihm führt Tut-ench-Amun in Theben den Amunkult wieder ein. Errichtung der Tempel von Karnak, Luxor, Abydos, Abu Simbel und Gräber im Tal der Könige in Theben.

3. Zwischenzeit (1080 - 712 v. Chr.): 21. bis 24. Dynastie. Verfall droht durch Korruption und Wirtschaftskrise.

Spätzeit (712 - 332 v. Chr.): 25. bis 31. Dynastie. Reichszerfall durch innere Unruhen. Fremdherrschaft der Libyer, Äthiopier und Perser.

Griechische Zeit (332 - 30 v. Chr.): Alexander der Große unterwirft Ägypten, gründet Alexandria. Unter den Ptolemäern erblühen für 300 Jahre hellenistische Kunst und Kultur, Tempelbauten in Philae und Edfu. Kleopatra erweitert mit Hilfe von Cäsar und Marcus Antonius ihren Herrschaftsbereich.

Römische Zeit (30 v. - 395 n. Chr.): Ägypten wird nach Oktavians Sieg über Kleopatras Flotte römische Provinz.

Byzantinische Zeit (395 - 640 n. Chr.): Die Ausbeutung als Kornkammer läßt Ägypten verarmen.Ausbreitung des Christentums trotz grausamer Verfolgung. Nach dem Konzil von Chalkedon 451 Abspaltung der ägyptischen (koptischen) Kirche von der Reichskirche. Klöster entstehen.

Islamische Epoche (ab 640 n. Chr.): Der arabische Feldherr Amr Ibn el-Âs erobert Ägypten, begründet die neue Hauptstadt Fustat (beim späteren Alt-Kairo) und islamisiert Ägypten. Herrschaft verschiedener Kalifendynastien (Omajiden, Abbasiden, Tulûniden, Ichschididen, Fâtimiden, Aijubiden), ab 1250 der Mamlûken (hervorgegangen aus türkischen Heeres- und Leibgardensklaven). Unter den Fâtimiden wird Ägypten erstmals ein unabhängiger Staat. 969 gründet Gôhar Kairo.

Osmanische Provinz (1517 - 1798): Sultan Selim I. unterwirft Ägypten, das seine wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung verliert. Bis zum 18. Jahrhundert erschleichen sich die Mamlûken wieder die Macht.

Napoleon (1798/99): Napoleons gegen Englands Vormacht im Mittelmeer gewandte Expedition besiegt bei den Pyramiden die Mamlûken. Durch den Sieg in der Seeschlacht bei Abukir vertreibt der englische Admiral Nelson die Franzosen. Auf die Gelehrten in Napoleons Armee gehen Ägyptologie und Studientourismus zurück.

Das moderne Ägypten (1805 - 1849): Der Albaner Mohammed Ali wird Pascha und türkischer Statthalter in Ägypten, vertreibt die Engländer und läßt seine mamlûkischen Rivalen ermorden. Seine Reformen in der Wirtschaft, im Militär- und Bildungswesen legen den Grundstein zum modernen Ägypten.

Das erwachende Ägypten (1869 - 1914): Der Suezkanal wird eröffnet. England ersteht 1875 die Suezkanalaktien. Fremdenfeindliche Aufstände beantwortet England 1882 mit der Besetzung Ägyptens und einem rigorosen Kolonialregime, das den Nationalismus schürt.

Königreich Ägypten (1914 - 1953): Die Briten erklären Ägypten 1914 zum Protektorat. 1922 erkennen sie die Unabhängigkeit Ägyptens an. Das Land wird konstitutionelle Monarchie mit König Fuâd I. an der Spitze.Englands militärischer und politischer Einfluss bleibt jedoch erhalten. 1937 besteigt König Farûk I. den Thron. 1946 ziehen die Briten ab (mit Ausnahme der Suezkanal-Zone). 1948 verliert Ägypten im arabischen Kampf gegen den neuen Staat Israel.1952/53 stürzen General Mohammed Nagibs "Freie Offiziere" (darunter Nasser und Sadat) den unbeliebten König Farûk I. und rufen am 18.6.1953 die Republik aus, Farûk wird verbannt.

Suezkrise (1956): Gamal Abdel Nasser wird Staatspräsident. Nach Abzug der Briten löst seine Verstaatlichung der Suezkanalgesellschaft die Suezkrise aus. Israel besetzt den Sinai, England und Frankreich landen Truppen. Die UNO erwirkt einen Waffenstillstand mit Rückzug aller Truppen.

Sechs-Tage-Krieg (1967 - 1979): Israel erobert 1967 im Sechs-Tage-Krieg den Sinai. Nach Nassers Tod 1970 wird Anwar el Sadat Staatspräsident. Er sucht die Aussöhnung mit dem Westen und schlägt den Weg zum islamischen Staat ein. 1973 beginnt Ägypten den Yom-Kippur-Krieg (Oktoberkrieg). Sadat erreicht einen israelischen Teilrückzug vom Sinai. 1979 unterzeichen Sadat und Israels Ministerpräsident Begin den Friedensvertrag (Camp-David-Abkommen). Ägypten wird danach aus der Arabischen Liga ausgeschlossen.

Gegenwart (1981 - heute): 1981 wird Sadat bei der Oktoberparade erschossen. Nachfolger Hosni Mubarak verhängt den Ausnahmezustand, der bis heute andauert. 1989 gibt Israel den Sinai zurück (bis auf Taba). Ägypten wird wieder in die Arabische Liga aufgenommen. 1990/91antiirakisches politisches Engagement Ägyptens im Golfkrieg.Im Februar 1997 beginnt der Bau des Toschka-Kanals, mit dem bis 2025 die Libysche Wüste begrünt und Lebensraum für Hunderttausende Menschen geschaffen werden soll. Seit 1992 verstärkte Attentate und Terroranschläge muslimischer Fundamentalisten -vor allem in der Provinz Assiut- auf koptische Geschäfte, Politiker, Banken, kritische Journalisten, Nildampfer und Touristenbusse. Trauriger Höhepunkt 1997: Terroristen töten neun deutsche Urlauber und den ägyptischen Busfahrer vor dem Ägyptischen Museum in Kairo. 64 Touristen werden Opfer eines terroristischen Überfalls am Hatschepsut-Tempel in Luxor. 1998 werden neue Grabstätten entdeckt, u.a. von 20 Arbeitern, die am Pyramidenbau von Giza mitgearbeitet hatten.


 
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