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Hier habe ich Euch ein paar
empfehlenswerte Bücher
zusammengestellt, die sich prima
zum Verschenken eignen!

"Das gestohlene Kind" von Keith Donohue

Der siebenjährige Henry läuft von zu Hause fort, versteckt sich im Wald, wird abends in einem hohlen Baum gefunden und seinen Eltern zurückgebracht. Niemand bemerkt, dass es nicht mehr dasselbe Kind ist, sondern nur das gleiche. Kobolde haben Henry Day ausgetauscht, und so wächst ein vor langer Zeit gestohlenes Menschenkind, ein altersloser Kobold, in die Menschenwelt hinein. Niemand bemerkt etwas, nur Henrys Vater beobachtet ihn manchmal etwas irritiert...
Dafür wird Henry zu Aniday und lebt als Schattenwesen weiter. Er versteht zunächst überhaupt nicht, was da passiert ist, lernt aber schließlich, sich in der Welt der Kobolde zu bewegen, wie sie zu denken, wie sie zu sprechen.
Lange Zeit bleiben die Veränderungen den Menschen verborgen. Beide wachsen in ihren neuen Welten heran, aber nicht alles im Gedächtnis der beiden ist gelöscht: bei Henry weckt die Musik etwas Uraltes in ihm, bei Aniday Traumspuren und das Gefühl, etwas sehr Wichtiges verloren zu haben.
Beide Welten kommen sich immer näher...

Ein tolles Buch - ein modernes Märchen für Erwachsene!
Geeignet für: alle

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"Und plötzlich guckst du bis zum lieben Gott" von Markus Lanz

Die Geschichte des Horst Lichter

Wer kennt ihn nicht: Horst Lichter, den Koch vom Niederrhein! Koch, Kabarettist, Sammler, Herd-Humorist und Gastro-Philosoph. Mit einem riesigen Schnurrbart und unbändig viel Humor. Besitzer der unglaublichen "Oldiethek" in Rommerskirchen-Butzheim, einem Restaurant, in dem nichts zusammenpasst, schon gar nicht das Geschirr, vollgestopft bis zur Decke mit allem, was Lichter liebt: alten Autos, Motorrädern, Antiquitäten, Kitsch, Trödel. Und auf seinem alten flämischen Ofen kocht er dort leckeres und reichhaltiges Essen.
Bekannt wurde Lichter durch seine kurzen Kochgeschichten im WDR-Fernsehen. Richtig bergauf ging es aber erst mit "Kerners Köchen". Dort mischt er regelmäßig die Sterneköche mit seinen bodenständigen Rezepten ("ein Stich Butter" ist bei ihm ein ganzes Pfund!) und seinen Witzen auf. Mit Kumpel und Koch-Ikone Johann Lafer hat er inzwischen sogar seine eigene Kochshow im ZDF ("Lafer! Lichter! Lecker!").
Aber so war das nicht immer in seinem Leben. In diesem Buch findet man die Lebensgeschichte dieses unglaublich sympathischen Mannes. Horst Lichter war nämlich auch schon mal ganz unten: zwei Hirnschläge, ein Herzinfarkt, der frühe Verlust eines Kindes. Davon erzählt dieses Buch. Und davon, wie es der Lebenskünstler vom Niederrhein geschafft hat, wieder auf die Beine zu kommen. 
Geschrieben wurde das Buch von Markus Lanz, Redaktionsleiter und Moderator der RTL-Sendung "Explosiv". Er zog sich mit Horst Lichter in ein Kloster in Südtirol zurück; dort entstanden auch die sehr schönen Fotos des Buches - übrigens im Großformat, mit sehr gefälliger Schrift und schöner Aufmachung.
Im Anhang gibt es noch ein paar der besten Rezepte Lichters, darunter seine berühmte Gurkensuppe. Die mag sogar Johann Lafer.

Geeignet für: Mütter, Niederrheiner, Kochfans, die beste Freundin...

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"Briefe, die das Leben schrieb" (Bertelsmann)

Für dieses Buch haben die unterschiedlichsten Menschen den wichtigsten Brief ihres Lebens zur Verfügung gestellt. Sie lassen den Leser damit teilhaben an sehr persönlichen und intimen Geschehnissen. Die geschriebenen Zeilen zeugen von zarter Liebe, tiefer Zuneigung, Dankbarkeit und Treue, aber auch von Abschied, Schicksalsschlägen und Verzweiflung. Sie alle drücken starke Gefühle und Empfindungen aus und belegen auf beeindruckende Weise, dass eine persönliche Nachricht einen weitaus höheren Stellenwert haben kann, als viele materiellen Güter.
In diesem Buch begegnet man u.a. Briefen aus der Kriegszeit: der letzte Brief des Ehemannes, oder des nie gesehenen Vaters. Da ist aber auch der erste Liebesbrief eines jungen Mädchens zu finden, der Brief einer bald sterbenden Mutter an ihre Tochter, ein kleines Briefchen eines kleinen traurigen Mädchens oder ein aufmunternder Brief an die krebskranke Freundin. Und immer wieder dazwischen: einfach nur ein kleines Briefchen zum Schmunzeln!

Ein schönes zartes Buch in nostalgischer Aufmachung - sehr hübsch.
Geeignet für: Mütter, Freundinnen, Oma und Opa...

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"Das Haus in der Rothschildallee" von Stefanie Zweig

Frankfurt, 27 Januar 1900. Strahlende Sonne am 27. Januar war seit zwölf Jahren eine Berliner Tradition. Am Geburtstag von Kaiser Wilhelm II. strahlten die Sonne und die Bürger der Reichshauptstadt um die Wette. Selbstbewusst flanierten sie auf ihren Pracht­straßen und ein jeder wusste, dass »Kaiserwetter« eine Ber­liner Spezialität war.
Keine dunkle Wolke scheint das Leben von Johann Isidor Sternberg und seiner Familie an des Kaisers Geburtstag zu trüben. Doch die harmonische Idylle erfährt bald ihre ersten Brüche ...
Die trügerische Idylle Anfang des 20. Jahrhunderts - verwoben mit dem tragischen Schicksal einer Familie. Viele historische Details prägen dieses Buch, in dem Stefanie Zweig einfühlsam das Leben einer jüdischen Familie in Frankfurt bis in die 20er Jahre beschreibt. Das Haus in der Rothschildallee wird zum Symbol einer Zeit, die die Geschichte Deutschlands für immer bestimmt hat.
Bekannt wurde Stefanie Zweig durch ihren verfilmten, mit einem Oscar ausgezeichneten Bestseller "Nirgendwo in Afrika", in dem sie die Geschichte ihrer Familie beschreibt. 1938 können sich die Redlichs, Juden aus Oberschlesien, nach Ostafrika retten. Auf einer einsam gelegenen Farm, versuchen sie zu überleben. In der Fortsetzung "Irgendwo in Deutschland" kehren die Redlichs 1974 nach Deutschland zurück. Von Frankfurt aus ziehen sie schon bald nach Berlin - in besagtes Haus in der Rothschildallee.

Geeignet für: Oma und Opa, Geschichtsfans...

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"The Secret - Das Geheimnis" von Rhonda Byrne

Alle Leser sind im Grunde auf der Suche nach der einen Erkenntnis, die nicht nur ihre intellektuelle Neugier befriedigt, sondern ihnen Anleitung gibt, ihr Leben glücklicher und erfüllter zu gestalten.
Diese eine Erkenntnis – „The Secret“, wie Autorin Rhonda Byrne es nennt – war wenigen Auserwählten der Menschheitsgeschichte gegenwärtig. Die Smaragdtafel des Hermes Trismegistos, die Keimzelle aller heute bestehenden esoterischen Systeme, hat es ausgedrückt mit den Worten: „Wie innen, so außen“. Große Geister wie Platon, Leonardo da Vinci und Einstein haben um das Geheimnis gewusst; moderne Autoren wie Neale Donald Walsch und Bärbel Mohr haben in jüngster Zeit eine Millionen-Leserschaft damit inspiriert.
„The Secret“, das als Dokumentarfilm schon weltweit erfolgreich lief, beweist in einer überzeugenden Mischung aus Erklärungen der Autorin und Zitaten bekannter Weisheitslehrer die Wahrheit einiger grundlegender Erkenntnisse: Wir sind selbst Schöpfer unserer Realität. Die Dinge, die uns im Alltag begegnen, haben wir durch die eigene Gedankenenergie angezogen. Die Kraft, die wir „Gott“ nennen, war und ist nie wirklich von uns getrennt. Einige Bestsellerautoren schicken ihre Helden auf die spannende Suche nach einem fiktiven Geheimnis. Mit „The Secret“ werden Sie selbst zum Sucher und können einen Schatz finden – nicht fiktiv, sondern wirklich.

So lautet die offizielle Rezension - ich selbst habe das Buch noch nicht gelesen. Da es aber seit Wochen in den Bestsellerlisten steht und augenscheinlich zum "Kultbuch" avanciert, möchte ich es hier trotzdem vorstellen - einfach antesten!

Geeignet für: (nicht nur) spirituell Interessierte und Geschichtsfans

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"Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne

Deutschland, Anfang der 40er Jahre. Bruno muss umziehen. Vom tollen Berlin aufs Land, irgendwo in die Walachei. Hier gibt es keine Nachbarn, keine anderen kleinen Jungs zum Spielen, keine Häuser - nur sein eigenes, und dann einen großen dicken Zaun. Hinter dem Zaun liegen kleine einstöckige Häuser, und alles ist unglaublich schmutzig.
Zwar laufen da ganz viele Leute herum, sogar Kinder, aber die sehen alle so komisch aus - keine Haare auf dem Kopf, und außerdem haben sie immer nur so eigenartige gestreifte Schlafanzüge an. Und wegen des Zauns können die auch gar nicht raus, zu Bruno.
Schade eigentlich. Warum ist das wohl so? Und was machen die da den ganzen Tag? Und wer sind die anderen, die mit den bösen Hunden, die in den schwarzen Anzügen, die die in den Pyjamas immer anschreien?
Bruno langweilt sich. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des Drahtzauns fristet und der auch einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.

Ein unglaubliches Buch, bis zum Ende konsequent geschrieben aus der Sicht eines Kindes - und mit einem sehr überraschenden Ende... eines der besten Bücher über den Holocaust, die ich je gelesen habe!
Geeignet für: alle, auch für Jugendliche

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"Bis(s) zum Morgengrauen" von Stephenie Meyer

Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Aus Forks war ihre Mutter mit ihr als Säugling ins geliebte Phoenix geflohen, und in Forks hatte sie Jahr für Jahr ein paar Wochen Urlaub bei ihrem Vater machen müssen, bis sie 14 war. In den letzten drei Jahren hatte sich Charlie, ihr Vater, dann aufgerafft, mit ihr in Kalifornien Urlaub zu machen. Jetzt geht Isabella zurück nach Forks, weil ihre Mutter einen Neuen hat - und da will Bella nicht stören. Also geht sie „ins Exil, und zwar mit Schrecken“. Denn alles nervt - Charlie (obwohl er ihr ein uraltes grünes Auto schenkt, welches sie sofort ins Herz schließt), das Wetter, die Schule.
Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Warum nur, denkt sich Isabella, lebt Edward an einem Ort, an dem die Sonne so selten scheint? Und warum kann er sie nicht leiden?
Das ändert sich erst, als er ihr das Leben rettet. Und bald wird sie sein Geheimnis erfahren: Edward ist ein Vampir...
Die Geschichte einer verbotenen Liebe gegen alle Vernunft, schön spannend geschrieben. Auch der Nachfolgeband "Bis(s) zur Mittagsstunde" ist bereits erschienen, und ganz neu soeben "Bis(s) zum Abendrot"!

Geeignet für: Jugendliche, Fantasy-Fans

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"Winter-Wimmelbuch" von Rotraut S. Berner

In Berners Wimmelbuch-Romanen kann man auf drei unterschiedliche Weisen stöbern. Zum einen kann man sich in jedes der wundervoll klar gezeichneten und mit Tausenden von originellen Details versehenen Einzelbilder versenken und verfolgen, was sich zwischen den sympathischen Figuren in den aufgeschnittenen Wohnhäusern, auf dem Lande oder am See, im Bahnhof und im Einkaufszentrum oder auf dem Marktplatz abspielt.
Zum andern kann man die Nonne Martha, die Eisverkäuferin Gabriele, Thomas, Lene, Linus oder Kater Mingus auf ihren unterschiedlichen Wegen durch die Bilder begleiten.
Oder man liest einfach quer durch alle Bücher und betrachtet das Schicksal der Berner’schen Familie durch alle Jahreszeiten. Im "Sommer-Wimmelbuch" zum Beispiel ist auch der Mann mit dem schwarzen Hut wieder dabei, der im Winter-Buch eine Gans aus der Stadt auf den zugefrorenen See getragen und im "Frühlings-Wimmelbuch" eine Gans vor dem Fuchs gerettet hat. Im Sommer-Buch kann man ihn auf dem Flohmarkt eine Spielzeuggans bestaunen und später eine Leuchtgans im Kaufhaus kaufen sehen. Die überreicht er auf dem letzten Bild Susanne, die am See Geburtstag feiert. In den früheren Bänden ist Susanne immer in die Buchhandlung gegangen und hat ihren Hut verloren (einer dient einer Elster oben im Baum inzwischen als Nest). Kein Wunder also, dass Susanne diesmal einen Hut geschenkt bekommt. Und natürlich ist auch der Buchhändler zu ihrer Feier eingeladen. Was Susanne und ihren Freunden im Herbst-Wimmelbuch, dem letzten Band der Wimmelbuch-Tetralogie, passiert, will man natürlich auch nicht verpassen!
Und was ist mit dem Neubau des Kindergartens? Und wie geht es Katze Monika, die Kater Mingus kennenlernt und schließlich sogar Babys von ihm bekommt?

Die Wimmel-Bücher von Rotraut S. Berner sind mit Abstand die schönsten, die es gibt. Meine Enkelin ist von ihnen fasziniert!

Geeignet für: Kinder ab 2 Jahren

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"MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten" von Andrea Schacht

Schottland, 1744: Eine Clan-Fehde nimmt auf Drumnadruid Castle ein blutiges Ende. Auch Schlosskater MacTiger wird, ehe er sichs versieht, hinterrücks gemeuchelt. Seither geht sein Geist um. Jahrhunderte später ist Drumnadruid Castle ein idyllisches Highland-Hotel. Margita strandet hier mit ihrer Tante, die sie auf einer Bildungsreise begleitet. Als Tantchen krank wird, erforscht Margita das Schloß und die Umgebung - und lernt dabei Ken kennen, einen dynamischen Jungmanager mit Computerproblemen. Übrigens auf höchst komische Weise: ein Kumpel von Ken schießt nämlich Margitas Tante mit einem Golfball ab.
Langsam kommen sich beiden näher. Was nicht unbemerkt bleibt vom spukenden MacTiger - der wiederum selber nicht unbemerkt bleibt. Der putzige Kater ist zunächst bass entsetzt über die spillerige Rothaarige, die ihn tatsächlich sehen kann, mekrt aber bald, dass ihn und Margita etwas verbindet, das weit in die Vergangenheit zurückreicht ...

Sehr witzig geschrieben, mit viel Humor, und einer ordentlichen Prise Herzschmerz - originell!
Geeignet für: Katzenfans, Frauen...



 
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